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Wildwechsel

So wie Menschen                                                                haben auch Wildtiere Wege, auf denen sie sich fortbewegen. Man nennt sie Wechsel oder Pässe.

Diese Wechsel (Pässe) werden seit Urzeiten von den Tieren genutzt und eingehalten.

Der zivilisationsbedingte Straßenbau hat willkürlich Waldgebiete und landwirtschaftliche Flächen zerschnitten.

Das Wild muss also, will es von  A nach B, diese Straßen queren.

Durch das Gefahrenzeichen “Achtung Wildwechsel” wird auf diese Gefahrenzonen hingewiesen.

Obwohl unsere Wildarten ursprünglich tagaktiv waren,     sind sie, durch Schwinden des Lebensraums (großflächige Bebauung), hohe Bevölkerungsdichte und damit einhergehendem Zivilisationsdruck (Jogger, Pilzsammler, Radfahrer, Reiter, Spaziergänger mit und ohne Hund), kurzum durch alle, die die Natur nutzen, zu Nachttieren geworden.

Der Umstand, dass die Bevölkerung am Tage selten Wild  sieht, verdrängt das Bewusstsein für dessen Existenz.

Dadurch wird leider häufig die Ernsthaftigkeit des Gefahrenzeichens “Achtung Wildwechsel” in Frage gestellt.

Doch dieses Schild ist absolut ernst zu nehmen.

Wie ernst, entnehmen Sie der Seite “Verkehrsunfälle”.

Text:  Schweißhundstation Dortmund