Home
Porträt
Rassen
Bilder
Ablauf
Wildwechsel
in memoriam

E-Mail @

Verhalten

Unfallschwerpunkte bilden die Zeiten der Morgen - und Abenddämmerung und die Nacht.                                          (Verlassen der Tageseinstände, Aufsuchen der Äsungsflächen und Rückwechsel).

Beachtung erfordert auch die Umstellung auf Sommerzeit und wiederum die spätere Korrektur.

Durch diese Maßnahmen verlagern sich die Verkehrsschwerpunkte.                                                              Das Wild benötigt geraume Zeit, sich darauf einzustellen.

Nicht zu vernachlässigen als Unfallschwerpunkt genannt zu werden, sind die Paarungszeiten des Schalenwildes.   Während dieser Paarungszeiten kommt es zu verstärkter Tagaktivität.                                                                  Außerdem gehört beim Rehwild seitens des Bockes das            Vor-sich-her-Treiben der Ricke (weibliches Tier) zum Paarungsritual.

Paarungszeiten:

Rehwild

Mitte Juli bis Mitte August

Rotwild

Mitte September bis Mitte Oktober

Damwild

Mitte Oktober bis Mitte November

Schwarzwild

November und Dezember

Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine den Verhältnissen angepasste Fahrweise vor.

Deshalb sollte auf Straßen, bei denen mit Wildwechsel zu rechnen ist, eine verhaltene Fahrweise praktiziert werden.

Sollte Wild in Sicht kommen, ist das Fahrzeug ohne jegliche Ausweichmanöver abzubremsen.

Wie beim sprichwörtlichen Unglück kommt auch beim Wild selten ein Tier allein.

Sollte es trotz umsichtiger Fahrweise zu einem Unfall mit Wildbeteiligung kommen, ist wie folgt vorzugehen:

1.

umgehende Unfallmeldung bei der Polizei

2.

eigene Beobachtung genau schildern

3.

Telefonnummer hinterlassen, unter der man den gesamten Tag erreichbar ist

Keinesfalls an verletztes oder mutmaßlich verendetes Wild herantreten. (Vermeidbarer Stress beim Wild und Vermeidung erheblicher Gefährdung der eigenen Person)

 

Wer sich Wild unberechtigt aneignet, macht sich strafbar.          StGB § 292.  Jagdwilderei.

Text:  Schweißhundstation Dortmund

StGB § 292. Jagdwilderei.                                                     (1) Wer unter Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts                                                                1. dem Wild nachstellt, es fängt, erlegt

oder sich oder einem Dritten zueignet oder

2. eine Sache, die dem Jagdrecht unterliegt, sich oder einem

Dritten zueignet, beschädigt oder zerstört,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2)  . . .